Hochschwangere Frau tippt auf Uhr und drängelt

Geburtstermin selber bestimmen durch geplanten Kaiserschnitt oder Geburtseinleitung

Ist es vertretbar, den Wunschtermin für die Geburt durch einen Kaiserschnitt zu bestimmen? Warum wünschen Frauen überhaupt die Geburt an einem bestimmten Tag? Welche Möglichkeiten gibt es, damit das Baby am Wunschtag kommt? Diese und andere Fragen beantworten wir dir in unserem Ratgeber.

  • Welche Gründe hat man, einen Stichtag zu bestimmen?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, um an seinem Wunschtag zu entbinden?
  • Die Geburt zum Wunschdatum – muss das sein?
  • In welcher Schwangerschaftswoche wird ein geplanter Kaiserschnitt, bzw. eine Geburtseinleitung durchgeführt?
Ärztin unterhält sich mit Schwangerer über Kaiserschnitt

Welche Gründe haben Eltern, ihr Baby partout an einem Stichtag bekommen zu wollen?

Die Gründe, warum Eltern einen Wunschtermin für die Geburt ihres Babys haben, sind völlig unterschiedlich. Manchmal sind es terminliche Gründe, zum Beispiel, weil der Vater um den Geburtstermin herum nicht vor Ort sein kann. Manche Eltern haben sentimentale Gründe, warum sie sich die Geburt ausgerechnet an einem bestimmten Tag wünschen. Andere wünschen sich für ihr Kind ein besonderes Sternzeichen.

Welche Möglichkeiten gibt es, um an seinem Wunschtag zu entbinden?

Wehentropf zur Einleitung

Ist dein Arzt bereit, die Geburt einzuleiten, bzw. die Geburt an deinem Wunschtag stattfinden zu lassen, gibt es zwei Möglichkeiten. Es wird entweder eine Sectio, also ein Kaiserschnitt durchgeführt oder die Geburt wird eingeleitet. Den Kaiserschnitt kann man terminlich besonders genau planen. Selbst die Uhrzeit lässt sich nahezu bestimmen. Ein komplikationsloser Kaiserschnitt dauert ca. 45 Minuten.

Wenn du die Geburt einleiten lässt, hast du keine Garantien, dass dein Baby auch exakt an diesem Tag kommt. Es können Prostaglandine verabreicht werden, die deinen Muttermund reif und bereit zur Geburt machen. Ein zusätzliches Hilfsmittel ist ein Wehentropf.

Zu den mechanischen Methoden gehören das Legen eines Ballonkatheters, der den Gebärmutterhals dehnt. Hierdurch soll dein Körper angeregt werden, das Hormon Prostaglandin selbst zu bilden und somit die Geburt einzuleiten. Eine weitere Möglichkeit ist die manuelle Lösung der äußeren Hülle deiner Fruchtblase vom Muttermund.

Wenn du bereits Wehen verspürst, diese aber zu schwach sind, um die Geburt voran zu treiben, ist eine Amniotomie (das Öffnen durch Anritzen der Fruchtblase mit einem Instrument) ein weiteres Mittel.

Du siehst: Keiner dieser Eingriffe ist eine Kleinigkeit. Ein Kaiserschnitt ist eine große OP und mit medikamentösen wie mechanischen Mittel die Geburt einzuleiten, kann auch immer Risiken bergen. Lässt du deine Geburt einleiten, sollte dir bewusst sein, dass es keine Garantie gibt, dass dein Kind zu deinem Wunschtermin geboren wird. Zudem gehen Entbindungen nach Einleitungen oft mit größerem Wehenschmerzen einher.

Ärztin führt im OP Kaiserschnitt durch.

Die Geburt zum Wunschdatum – muss das sein?

Beim Wehen einleiten oder Kaiserschnitt durchführen auf Wunsch spricht man auch oft von der programmierten Geburt. Vielleicht fragst du dich, wie es möglich ist, dass es Ärzte gibt, die eine Einleitung oder einen Kaiserschnitt ohne medizinischen Grund durchführen. Sicherlich ist dies nur ein kleiner Prozentsatz. Krankenkassen übernehmen die Kosten nur, wenn diese Eingriffe medizinisch notwendig sind.

Fakt ist: Für eine Klinik ist es attraktiver, einen Kaiserschnitt als eine komplikationslose Geburt abzurechnen. Die Differenz liegt zwischen 1000 € und 2000 €.

Manchmal gibt es Situationen im Leben, die eine Geburt mit Wunschtermin sicherlich nötig machen. Doch hinterfrage bitte, ob eine Einleitung wirklich von Nöten ist, damit dein Kind noch im gewünschten Sternzeichen geboren wird oder euer Kind tatsächlich an euren Kennenlerntag geboren werden muss.

Glückliche Mutter nach der Geburt mit ihrem Neugeborenen

In welcher Schwangerschaftswoche wird ein geplanter Kaiserschnitt, bzw. eine Geburtseinleitung durchgeführt?

Generell wird die Geburt ausschließlich eingeleitet, wenn eine medizinische Indikation vorliegt. Findet sich ein Gynäkologe, der damit einverstanden ist, die Geburt einzuleiten oder einen Kaiserschnitt zu deinem Wunschtermin durchzuführen, wird er dies sicherlich nicht vor der 39. bzw. 40. Schwangerschaftswoche anbieten. Jeder Tag, den dein Baby in deinem Bauch verbringt ist gut und wichtig.

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