Sodbrennen in der Schwangerschaft

Viele Schwangere leiden unter Sodbrennen in der Schwangerschaft. Doch warum trifft es ausrechnet Schwangere so häufig? An welchen Symptomen erkennt man Sodbrennen, was sind die Ursachen dafür? Was kann dir helfen bei Sodbrennen in der Schwangerschaft? Das und mehr erfährst du in unserem Ratgeber.

  • Was ist Sodbrennen?
  • Warum haben so viele Schwangere Sodbrennen?
  • Was sollte ich in der Schwangerschaft bei Sodbrennen vermeiden?
  • Was hilft bei Sodbrennen in der Schwangerschaft?
  • Wann hört das Sodbrennen in der Schwangerschaft wieder auf?

Was ist Sodbrennen?

Es heißt, dass rund 20% der Bevölkerung in Deutschland unter Sodbrennen leidet. Sodbrennen, auch Pyrosis genannt, beschreibt, streng genommen nur ein Symptom. Von Sodbrennen spricht man, wenn Magensäure in die Speiseröhre wandert. Anders als unser Magen, ist unsere Speiseröhre nicht mit einer Schutzwand ausgestattet, sodass das Aufsteigen der Magensäure in die Speiseröhre als sehr unangenehm empfunden wird. Die Ursachen für Sodbrennen sind unterschiedlich. Es gibt sogenannte Risikogruppen, zum Beispiel Raucher, Menschen die gerne fettig und stark gewürzt essen und auch Schwangere.
Sodbrennen Symptome können unterschiedlich sein. Betroffene berichten von Schluckbeschwerden, saurem Aufstoßen, brennenden Schmerzen in der Brustgegend oder einem Druckgefühl im Oberbauchbereich.

Warum haben so viele Schwangere Sodbrennen?


Mehr als die Hälfte aller Schwangeren leidet unter Sodbrennen. Woran liegt das? Während der Schwangerschaft produziert dein Körper mehr Progesteron und Östrogen. Diese Hormone sorgen unter anderem dafür, dass sich deine Muskulatur lockert. Das kann auch für die Muskulatur deiner Speiseröhre gelten. Leidest du dort unter einer Muskelschwäche, ausgelöst durch deinen Hormonhaushalt, steigt Magensäure die Speiseröhre hoch, da der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhren nicht mehr optimal schließt. Diesen Vorgang nennt man Reflux. Ist die Schwangerschaft bereits fortgeschritten, nimmt dein Baby samt deiner Gebärmutter, aufgrund der Größe, mehr Platz im Bauchraum ein. Dein Magen entleert sich im letzten Schwangerschaftsdrittel dadurch langsamer. Auch dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, unter Sodbrennen zu leiden.

Was sollte ich bei Sodbrennen in der Schwangerschaft vermeiden?

  • Verzichte auf stark gewürztes und fettiges Essen. Der Genuss von Kaffee, säurehaltigen Säften und Obst sowie Schokolade kann ebenfalls zu Sodbrennen führen. Kohlsorten, Hülsenfrüchte und Hefeteig solltest du von der Speisekarte streichen.
  • Setze auf 3 bis 5 kleine Mahlzeiten, iss langsam, kaue gut durch und verkneife dir zu große Portionen, die deinem Magen viel Arbeit bereiten.
  • Liege beim Schlafen nicht zu flach, sondern liege leicht aufrecht. Wenn möglich, lege dich auf die linke Seite. Das entlastet deinen Magen.
  • Vermeide Stress.
  • Iss möglichst nichts mehr direkt vor dem Schlafengehen.

Was hilft bei Sodbrennen in der Schwangerschaft?


Du kannst nicht nur durch Weglassen bestimmter Lebensmittel etwas gegen dein Sodbrennen unternehmen, sondern auch aktiv etwas dagegen tun. Folgende Dinge sollen bei Sodbrennen helfen:

  • Trinke ausreichend stilles Wasser.
  • Iss stärkehaltige Lebensmittel, um der Magensäure entgegenzuwirken – zum Beispiel Bananen oder Vollkornprodukte.
  • Gönne dir einen Löffel Honig.
  • Viele Schwangere schwören bei Sodbrennen auf Tee mit Kamillenblüten oder Fencheltee.
  • Nach Absprache mit deiner Hebamme oder deinem Arzt, kannst du eine Natronlösung trinken.
  • Heilerde soll die Magensäure binden. Löse hierfür einen Teelöffel Heilerde in einem Glas Wasser auf. Trinke jeweils ein Glas in kleinen Schlucken vor den Mahlzeiten.

Sind deine Beschwerden so stark, dass du massiv darunter leidest, wende dich bitte an deinen behandelnden Gynäkologen, damit er gegeben falls dein Sodbrennen medikamentös behandelt und andere Ursachen für deine Beschwerden ausschließt.

Wann hört das Sodbrennen in der Schwangerschaft wieder auf?

Im zweiten und letztem Schwangerschaftsdrittel ist das Sodbrennen am gravierendsten. Sobald dein Kind zum Ende der Schwangerschaft hin, weiter in dein Becken rutscht, um seine Geburtsposition einzunehmen, lässt das Sodbrennen nach.

Fazit

Sodbrennen ist unangenehm, manchmal sogar schmerzhaft. Sobald du dich hinsichtlich deiner Beschwerden unsicher fühlst, kontaktiere immer deine Hebamme oder deinen Gynäkologen. Du kannst einiges unternehmen, um dein Sodbrennen zu lindern. Iss bewusst und umsichtig und versuche unsere Tipps gegen Sodbrennen umzusetzen.

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